Mit psychoanalytischen Erinnerungs- (Quindeau 2019; 2004) Erzähl- (Straub 2019) und Verarbeitungstheorien (Leuzinger-Bohleber 2015) ergänzt das Projekt den aktuellen erziehungswissenschaftlichen Diskurs zur Relationierung von Biographie und Professionalität (Dlugosch 2016) substanziell. Biographische Bildungsprozesse lassen sich psychoanalytisch betrachtet als Perspektivenerweiterungen in Erzählungen theoretisieren und empirisch sichtbarmachen (Habermas 2019). Das leitende Erkenntnisinteresse des Projektes zielt auf eine psychoanalytisch basierte Relevanzbestimmung des (auto-)biographischen Erzählens in psychosozialen Studiengängen. Forschungspraktisch sollen innerhalb von 2 Jahren 80 (auto-)biographische Interviews mit Lehramtsstudierenden geführt werden, die von prospektiven Fragen zu päd. professionellen Selbstentwürfen gerahmt werden.

Weitere Informationen:

Ansprechpartner: Dr. Marian Kratz und Prof. Dr. Andrea Dlugosch

Laufzeit: 24 Monate

Fördersumme: 8873,32 Euro

[Link zur Stiftung]