Wir freuen uns bekannt zu geben, dass nach erfolgreicher Zwischenevaluation durch die Hochschulleitung die Forschungsinitiative ForBilT bis 31.12.2023 weitergefördert wird. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und auch auf die neuen Initiativen und Kooperationen, die dadurch möglich werden!

Mit psychoanalytischen Erinnerungs- (Quindeau 2019; 2004) Erzähl- (Straub 2019) und Verarbeitungstheorien (Leuzinger-Bohleber 2015) ergänzt das Projekt den aktuellen erziehungswissenschaftlichen Diskurs zur Relationierung von Biographie und Professionalität (Dlugosch 2016) substanziell. Biographische Bildungsprozesse lassen sich psychoanalytisch betrachtet als Perspektivenerweiterungen in Erzählungen theoretisieren und empirisch sichtbarmachen (Habermas 2019). Das leitende Erkenntnisinteresse des Projektes zielt auf eine psychoanalytisch basierte Relevanzbestimmung des (auto-)biographischen Erzählens in psychosozialen Studiengängen. Forschungspraktisch sollen innerhalb von 2 Jahren 80 (auto-)biographische Interviews mit Lehramtsstudierenden geführt werden, die von prospektiven Fragen zu päd. professionellen Selbstentwürfen gerahmt werden.

Weitere Informationen:

Ansprechpartner: Dr. Marian Kratz und Prof. Dr. Andrea Dlugosch

Laufzeit: 24 Monate

Fördersumme: 8873,32 Euro

[Link zur Stiftung]

Um die sprachliche Entwicklung von Kindern zu fördern, ist es notwendig die Effektivität von Sprachfördermaßnahmen in Kitas zu verbessern. Dabei spielen Weiterbildungen zur Erhöhung der Interaktionsqualität eine zentrale Rolle. Auf den Ergebnissen zu den zu den langfristigen Wirkungen des Weiterbildungsansatzes „Mit Kindern im Gespräch“ (MKG) von Kammermeyer et al. (2017) aufbauend, werden in dieser Studie verschiedene Fortbildungsformate (Fortbildung versus individuelles Coaching versus Kombination von Fortbildung und individuellem Coaching) hinsichtlich ihrer Wirksamkeit verglichen. Außerdem wird der Frage nachgegangen, von welchen Merkmalen der pädagogischen Fachkräfte und von welchen Merkmalen der Einrichtung die Effekte abhängen. Hierzu wird eine experimentelle, randomisierte Prä-Post-Follow-up-Interventionsstudie im Feld mit zwei Kohorten durchgeführt.

Weitere Informationen:

Mitantragsstellerin: Prof. Susanna Roux (†) (PH Weingarten)

Laufzeit: 36 Monate, Fördersumme: 491.856 Euro, keine weiteren Kooperationspartner

Auf der gemeinsamen Tagung „Konkurrenz um Auszubildende und Fachkräfte – Tagung zur betrieblichen Berufsbildungsforschung“ des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und des Bundesinstituts für Berufsbildung wird Frau Dipl.Päd. Isa Hübel einen Vortrag zum Thema: „Personalpolitische Offenheit gegenüber zugewanderten Auszubildenden – biographische Bezugnahmen auf Gatekeeper in Kleinst- und Kleinunternehmen“ halten. Die Tagung findet online vom 16. bis 17.09.2020 statt.

Lernunterstützung durch pädagogische Fachkräfte in der frühen naturwissenschaftlichen und technischen Bildung im Bauspiel (PFKiNaT).

Im beantragten Projekt werden professionelle Kompetenzen von pädagogischen Fachkräfte (PFK) in der frühen naturwissenschaftlichen und technischen Bildung im Kontext des Bauspiels analysiert. Welche verbalen Unterstützungsmaßnahmen setzen PFK ein, um Vorschulkinder zum Lernen im Bauspiel anregen?
Weiter Informationen erhalten Sie bei Prof. Dr. Miriam Leuchter

Prof. Dr. Miriam Leuchter wurde vom internationalen Verband der Forschung in der naturwissenschaftlichen Bildung NARST für die Auszeichnung „NSTA worth reading research“ nominiert. In ihrer Forschung konnte sie zeigen, dass 6- bis 7-jährige Kinder beim Experimentieren nur lernen, wenn die Aktivitäten der Kinder durch verbale Unterstützung sowie strukturiertes Material auf das Lernziel hin fokussiert werden.