Das Programm zur 5. Arbeitstagung der DGfE-AG Inklusionsforschung „Crossing Boundaries: Methodische und methodologische Reflexionen zur (eigenen) Praxis der Inklusionsforschung“ am 01. & 02.7.22 an der Universität Koblenz-Landau ist nun öffentlich zugänglich unter: https://www.conftool.com/dgfe-inklusionsforschung2022/sessions.php (Änderungen vorbehalten)

Eine Anmeldung ist bis zum 15.06.22 möglich https://www.uni-koblenz-landau.de/de/landau/fb5/forschung/DGfE-AG-Inklusionsforschung-Tagung2022

Die nächste Ausgabe Tertium Comparationis. Journal für International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft 29, 2/022 wird von Anke Wischmann (Universität Flensburg) und Susanne Spieker (Universität Koblenz-Landau) unter dem Titel Refugees in/and Education throughout Time in Europe. Re- and Deconstrucitons of Discourses, Policies and Practices in Educational contexts herausgegeben. Sie ist aus der Zusammenarbeit der EERA-Netzwerke 17 Histories of Education und 7 Intercultural Education and Social Justice entstanden.

Am 23.3.2022 fand die erste Veranstaltung des Vortragsformats des AVE ‚Vormoderne Bildungsgeschichte online‘ statt.
Die neue Reihe startete mit einem Referat von Christiane Richard-Elsner zur historisch-pädagogischen Kindheitsforschung. Am interessanten Referat zu den Thesen von Philippe Ariès und ihrer Rezeption in der Erziehungswissenschaft. Der Vortrag ist nun online verfügbar unter dem Link: https://www.youtube.com/watch?v=NGZhgJSlCSE

Wir laden herzlich ein zum ersten digitalen forum relationale in 2022, am 24. Januar von 16.00 s.t. - 17.30 Uhr
und dem Impuls-Vortrag von Dr. David Labhart, Institut Unterstrass an der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZH), ein.
Er spricht zum Thema:
Relationale Perspektiven und der Mensch in der Erziehungswissenschaft
Weitere Informationen zum Inhalt sowie den LINK zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem folgenden Text.
Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Prof. Dr. Pascal Bastian, Prof. Dr. Josef Strasser &  Prof Dr. Andrea Dlugosch

Relationale Perspektiven und der Mensch in der Erziehungswissenschaft

«Es braucht den Menschen!»

Ausgehend von dieser Reaktion von Erziehungswissenschaftler*innen auf das Soziale2 von Bruno Latour wird im Vortrag dem Vorwurf, dass mit der Akteur-Netzwerk-Theorie ein «Verlust des Menschen» einhergeht, nachgegangen.

Dabei soll nicht dieser Verlust durch «Ausreden» verneint werden. Vielmehr ist eine posthumanistische, neu-materialistische Lesart der Akteur-Netzwerk-Theorie als Aufforderung zu verstehen, die Menschen im Erziehungsprozess performativ zu denken. Die Akteur-Netzwerk-Theorie hilft, (performative) Phänomene verstehen zu lernen, anstatt unsere Macht als Menschen zu überschätzen.

Bricht die Akteur-Netzwerk-Theorie damit auch mit dem Ideal des aufgeklärten, humanistischen Subjekts? Dr. phil. David Labhart, Institut Unterstrass an der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZH),
Dozent, Studiengangsleitung MAS „Inklusive Pädagogik und Kommunikation“

[Link zur Veranstaltung] – 24.01.22 – 16.00 s.t. – 17.30 Uhr

Thema

Crossing Boundaries: Methodische und methodologische Reflexionen zur (eigenen) Praxis der Inklusionsforschung

Aktuelles

Liebe Kolleg:innen,

wir planen die Tagung derzeit als Veranstaltung mit hybriden Elementen, die sowohl eine Teilnahme in Präsenz als auch digital ermöglichen wird. Informationen hierzu folgen an dieser Stelle.

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihr Interesse und freuen uns, Sie im Juli 2022 bei der Tagung begrüßen zu können.

Herzliche Grüße,

Pascal Bastian (Landau), Erika Gericke (Siegen), Anja Hackbarth (Mainz), Benedikt Hopmann (Siegen), Sina-Mareen Köhler (Aachen), Andreas Köpfer (Freiburg), Lisa Rosen (Landau), Josef Strasser (Landau) unter Mitarbeit des Landauer Tagungsteams: Megan Benoit (Landau), Julia Friedrich (Landau), Isa Hübel (Landau), Jerome Mitchell (Landau)

Allgemeine Informationen

Werden Verhältnissetzungen von Inklusion und Exklusion in der erziehungswissenschaftlichen Forschung thematisiert, werden zugleich Grenzen aufgerufen. Die Arbeitsgemeinschaft Inklusionsforschung in der DGfE hat als Ziel, einen Ort zu schaffen, an dem die Bedeutung von Inklusion in Forschung und Lehre über die (teil-)disziplinären Grenzen hinweg diskutiert werden kann. Im Rahmen der 5. Jahrestagung der AG sollen diese und weitere Grenzen, aber auch Grenzüberschreitungen sowie damit zusammenhängende her- bzw. stillstellende wie transformierende Praktiken in der erziehungswissenschaftlichen Inklusionsforschung ins Zentrum gerückt werden.

Auf der Tagung „Crossing Boundaries – Methodische und methodologische Reflexionen zur (eigenen) Praxis der Inklusionsforschung“ steht die Frage im Zentrum, wie Grenzen in verschiedenen Zugängen von Inklusionsforschung hergestellt, methodologisch und methodisch bearbeitet, aufgeweicht oder auch verfestigt werden. Die Tagung soll dabei Raum bieten auszuloten, welche Grenzen zur Konturierung von Inklusionsforschung notwendig sind, um den Forschungsgegenstand zu bestimmen bzw. empirisch erfassbar zu machen sowie ein präzises konzeptionelles Begriffsrepertoire zu entwickeln und zu verwenden. In diesem Zuge kann die eigene Forschung auch selbstkritisch in den Blick genommen werden. Eigene Reflexionen zur Inklusionsforschung zu teilen, ermöglicht so das Crossing Boundaries als gemeinsame Grenzüberschreitungen.

Reflexionen zur eigenen Situiertheit, methodischer und methodologischer, disziplinärer und kategorialer Grenzen und Grenzüberschreitungen sowie zur Macht von Grenzen werden in im Rahmen von Forschungswerkstätten, Themenforen/Symposia und Posterpräsentationen vorgenommen und thematisiert.

Call for Papers 

Die PDF-Datei des Call for Papers können Sie hier entnehmen.

Anmeldung

www.conftool.com/dgfe-inklusionsforschung2022 (ab dem 02.01.2022)

Tagungsprogramm 2022

https://www.conftool.com/dgfe-inklusionsforschung2022/sessions.php (Änderungen vorbehalten)

Kontakt

inklusion2022@uni-landau.de

[weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Universität]

Fachvortrag zum Thema: Normsetzung durch Sprache mit Prof. Dr. İnci Dirim (Universität Wien) am 05.11.2021

Im Rahmen des Vortrags beleuchtete Frau Prof. Dr. Dirim (Universität Wien) Sprache als Differenzkategorie. Nach einer theoretischen Einführung zeigte Sie anhand mehrerer Beispiele aus der Schulpraxis, aber auch der Politik anschaulich auf, wie durch Sprache Grenzziehungen vorgenommen und Rassismen reproduziert werden. Es erfolgte in diesem Kontext eine differenzierte Auseinandersetzung mit Lingualismus und (Neo-)Linguizismus sowie damit einhergehender Praxen. Sprache und Differenzsetzung wurden insbesondere in Bezug auf Mechanismen des Einbezugs und der Ausgrenzung in der Migrationsgesellschaft betrachtet.

In der sich an den Vortrag anschließenden lebendigen Diskussion wurde sowohl die Bedeutung von Forschung hinsichtlich (neo-)linguizistischer Phänomene deutlich als auch der Bedarf der wissenschaftlichen Auseinandersetzung hinsichtlich des Umgangs mit Kategorisierung durch oder unter Bezugnahme auf Sprache(n). Der angeregte Austausch mit Frau Prof. Dr. Dirim bot dem wissenschaftlichen Nachwuchs außerdem die Möglichkeit zu konstruktivem Feedback in Bezug auf eigene Projektvorhaben.

Das von ForBilT finanzierte Angebot wurde von der Gruppe der jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler innerhalb von ForBilT beantragt und organisiert.

Am 08.11.2021 findet ein Science Talk (nicht öffentlich, geschlossene Gruppe) von Kolleg:innen aus Landau und der TU Kaiserslautern statt. Das Thema ist „Digitale Transformation und Bildung“ (Beschreibung im Anhang). Es geht um einen ersten Austauch, ein Kennenlernen und Vernetzen von Wissenschftler:innen, die rund um dieses Thema forschen. Es handelt sich dabei um eine Veranstaltung von ForBilT (Forschung zu Bildung in der Transformation), welches im Rahmen der Forschungsinitiative am Campus Landau gefördert wird.

[zum Poster]

In der digitalen durch DFG- und Eigenmittel finanzierten Konferenz diskutierten Expert:innen aus Deutschland, England, Neuseeland und der Schweiz über Möglichkeiten und Herausforderungen qualitativer Zugänge in der Erforschung von Urteilen und Entscheidungen in der Sozialen Arbeit. Die Tagung fand am 20. und 21. September 2021 unter Leitung von Pascal Bastian und in Kooperation mit Mark Schrödter (Universität Kassel) statt.